Klein Adlerauge

Testen und Trainieren der Gesichts- und Objektwahrnehmung mit 30 Spielen





Früherkennung und Prävention von Wahrnehmungsproblemen

Die Zahl der Kinder mit Problemen im Aufmerksamkeitsbereich nimmt zu. Schon nach kurzer Zeit weichen sie vielfach vom Thema ab. Im schulischen Bereich fallen unaufmerksame und unkonzentrierte Kinder oftmals durch Stören auf und ihre Schwierigkeiten nehmen im Laufe der Zeit zu. ADS Kinder mit und ohne Hyperaktivität gehören auch zu diesem Personenkreis dazu.
Klein Adlerauge kann betroffenen Kindern helfen, ihre Aufmerksamkeit zielgerichtet einzusetzen und auch Phasen von Routine und Gleichförmigkeit durchzustehen.


ZIELGRUPPE

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit visuellen Wahrnehmungsproblemen und/oder Konzentrationsschwierigkeiten.

DIE SPIELE

Alle 30 Spiele funktionieren nach dem gleichen Schema, sind aber nach steigendem Schwierigkeitsgrad geordnet. Die nach dem Zufallsprinzip dargebotene untere Figur (hier das gelbe Quadrat) muss in der oberen Figurenreihe gesucht und angeklickt werden.

TRAININGSBEISPIELE











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Einfache Bedienung durch einheitliche Spielanordnung und wiederkehrende Symbolik

Die Verbesserung der auditiven und visuellen Wahrnehmung, die Förderung der taktilen Wahrnehmung Grob- und Feinmotorik), das Trainieren von Merk- und Speicherfähigkeit sowie des Raum-Lage Empfindens, und der Figur-Grund Wahrnehmung sind wertvolle und hilfreiche Bausteine für die gesamte Entwicklung, aber auch notwendige Bausteine auf dem Weg des Lernens. Neben einer verbesserten Aufmerksamkeit und Konzentration werden durch dieses Training auch die Grundlagen erfolgreichen Lernens verbessert.

Bei KLEIN ADLERAUGE dienen Fotografien und Zeichnungen dazu, die analytische Wahrnehmung zu trainieren, ohne die Kenntnis von Symbolen vorauszusetzen.
KLEIN ADLERAUGE dient somit zur Früherkennung und zur Prävention von visuellen Wahrnehmungsdefiziten.


PRAXISERFAHRUNGEN

Geeignet für...
  • Therapie
  • Schule
  • und häusliches Training

Das Team von "Lernförderung.de", Diplom Pädagoginnen, Diplom Psychologinnen und Diplom Sozialpädagoginnen haben die Einsetzbarkeit im lerntherapeutischen Bereich diskutiert.

Generell fand das Programm breite Zustimmung:

  • Das Programm ist sehr einfach zu bedienen und kommt ohne lange Voreinstellungen oder Startsequenzen aus, so dass es in die Förderung problemlos und schnell eingebaut werden kann.
  • Der Schwierigkeitsgrad ist stark variierbar, so dass es für Kinder mit unterschiedlichem Niveau eingesetzt werden kann.
  • Das Programm fördert die visuelle Wahrnehmung, nicht nur im Bereich Form oder Farbe, sondern sehr differenziert auch mit Mimikerkennung und Raumlagebestimmung.
  • Die Konzentrationsfähigkeit wird gefördert.
  • Mit aufmerksamkeitsschwachen Kindern kann an der Identifizierung prägnanter Punkte in den jeweiligen Objekten gearbeitet werden. Sie trainieren damit das genaue und konzentrierte Hinsehen.
  • Für die Förderung von Kindern mit Teilleistungsschwächen besonders (Legasthenie) ist es nur geeignet, wenn eine visuelle Wahrnehmungsschwäche vorliegt. Dann kann es eine wertvolle Hilfe beim Training der visuellen Wahrnehmung sein.
  • Für die Förderung von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom scheint es generell sehr geeignet.

Dipl. Päd. Uta Reimann-Höhn:
"Wir werden das Programm gerne in der Förderung einsetzen und auch Eltern ggf. zum häuslichen Training empfehlen."


Peter Plemper; Praxis für Legasthenie-, Dyskalkulie-, ADS/H – Training Paderborn:
"Grundsätzlich lässt sich sagen, dass mit "Klein Adlerauge" gute Trainingseffekte im optischen Wahrnehmungsbereich erzielt werden.
Das Programm ist leicht zu handhaben und bereitet auch Kindern im vorschulischen Bereich bei der Durchführung keine Probleme. Es ist gut strukturiert, die Kinder haben sich durchweg selbstständig durch das Programm gearbeitet. Die hohe Anzahl an unterschiedlichen Übungen sowie die Einordnung der Spiele nach Schwierigkeitsgrad motivieren sowohl die Kinder als auch die Jugendlichen. Auch die Art und Weise der Punktevergabe wurde von den Probanden positiv reflektiert."

KINDGERECHTE ÜBUNGEN IM VORTRAINING

Verwendung mit Kindern zwischen vier und neun Jahren

Allgemeine Regeln:

  • Fünf bis 15 Minuten sind die obere Grenze für eine Spielrunde
  • Kinder können auch während des Unterrichtes (mit Kopfhörer) eine Spielrunde absolvieren.
  • Absolvieren Sie die Übungen des sogenannten Vortrainings wenn schon die ersten Hauptspiele zu große Schwierigkeiten bereiten
  • Absolvieren Sie mit den Kindern grundsätzlich den Gesamtkurs. Die Spiele sollten in der nummerierten Reihenfolge 1-30 gespielt werden.
  • Beobachten und erfragen Sie die Wahrnehmungsstrategie (Worauf wird geschaut) Helfen Sie ggf. auch durch mündliche Hinweise auf Unterscheidungsmerkmale.
  • Jüngere Kinder (4-6) sollten nicht länger als fünf Minuten alleine spielen und üben
  • Dauernde Misserfolgserlebnisse sollten vermieden werden.

Das Maustraining ist eine Art Vorübung vor den allgemeinen Spielen
Der Cursor erscheint als Ball. Dieser Ball muss auf der grauen Strasse von einem Kind zum anderen bewegt werden, ohne den grünen Rasen zu berühren. Solange der Ball auf der Strasse bleibt, hört man eine Melodie; berührt er aber den Rasen, verstummt die Musik.
Erreicht der Ball ein anderes Kind, hört man eine neue Melodie. Der Zweck dieser Übung ist, dem Spieler den Zusammenhang zwischen Mausbewegung und Cursorbewegung erfahrbar zu machen.
Stellen Sie Aufgaben: z.B. schieb den Ball zum Jungen mit der roten Jacke.


GEZIELTE BEOBACHTUNG DURCH LERNPROTOKOLLE UND STATISTISCHE VERGLEICHE

Verwendung mit Jugendlichen ab 10 Jahren und Erwachsenen

Beispiele für mögliche Aufgabenstellungen

  • So viele Spiele wiemöglich durchspielen
  • Spiele möglichst ohne Fehler durchspielen
  • Schneller werden als der Mittelwert
  • Aufschreiben, wie man gute Resultate erreicht hat
  • Gegen einen anderen Spieler antreten
  • Resultate kontrollieren
  • Das Auswertungsangebot des Programmes gezielt einsetzen
  • Statistische Auswertungen als Dokument bei Lernfortschritten verwenden.

Vergleich mit vorangehenden Resultaten des gleichen Spielers:
Durch Anklicken der Taste C (Compare) und Eingabe des Spielernamens werden die letzten auf diesem PC erzielten Resultate angezeigt.
Hier: Spieler HW (gelb) vergleicht sich mit sich selbst (rote Anzeige).
Die Anzeige mit s zeigt die Zeit in Sekunden. Beim Starten des Spiels kann zwischen Anzeige in Sekunden (s) oder in Fehlern (F) gewählt werden.
Beides wird jedoch immer aufgezeichnet.


Verwendung in der Therapie
  • Bei Kindern über 9 Jahren und bei Erwachsenen mit besonderen Problemen zunächst die gleichen Schritte anwenden wie beim Beschrieb der Kinder zwischen 4 und 9 Jahren.
  • Wenn keine Überforderung erkennbar ist, können die Schritte für Jugendliche angewendet werden
  • Eine Hochbegabung kann vorliegen, wenn schon bei den ersten Spielen Bestwerte erzielt werden. In diesen Fällen können Spiele übersprungen werden bis ein angemessener Schwierigkeitsgrad erreicht wird.

Klein Adlerauge und/oder Adlerauge

Grundsätzlich trainieren beide Programme die visuelle Wahrnehmung.

Klein Adlerauge:
Nur Objekterkennung und Gesichtserkennung, aber keine Symbole wie Buchstaben und Zahlen. Daher ab 4 Jahren bis etwa 4. Schuljahr für normale Kinder verwendbar. Über 10 Jahren sind die Resultate nicht mehr altersabhängig. Da kann Klein Adlerauge noch für schwierige Fälle verwendet werden: Autistische Formen, extreme Leseprobleme, usw.

Adlerauge:
Kann frühestens ab 7 Jahren eingesetzt werden, da die Lesefähigkeit vorausgesetzt wird. Geeignet zum Feststellen und Behandeln von wahrnehmungsbedingter Dyslexie, aber auch umgekehrt zum Feststellen von visuell Hochbegabten. Sehr unterschiedliche Wahrnehmungsstrategien möglich. Viele verschiedenartige Wahrnehmungsaufgaben, welche oft eine Anpassung der Strategie erfordern.

Für beide Programme gilt, dass es die Auswertungsmöglichkeit für die Kinderleistungen gibt und dass auch mehrere Kinder gleichzeitig verwaltet werden können (über die Resultatsdateien). Nur bei Klein Adlerauge können innerhalb des Spiels die Resultate zweier Spieler untereinander verglichen werden und es ist auch ein Vergleich mit den Mittelwerten und Bestwerten der Gruppe (ab 11 Jahre) möglich. Alle Resultate werden in einer einzigen Textdatei registriert. Diese kann man z.B. in Word öffnen, in eine Tabelle umwandeln und nach beliebigen Gesichtspunkten sortieren. Eine Tabellenauswertung in Excel ist auch möglich, indem man die Datei aus Word in Excel kopiert. Somit können auch Diagramme die Diagnose veranschaulichen.


DER AUTOR

Dr. Hans-Werner Hunziker
studierte Psychologie an der Universität Bern und an der Miami University, Oxford (USA). Er doktorierte in Psychologie mit einer Dissertation über Problemlösen. Sein erstes Buch "Audiovisuelles Lernen und Kreatives Denken" erschien 1973 und wurde von vielen Entwicklern interaktiver Lernprogramme als Referenzwerk benutzt. Später verfasste er eine Serie Bücher über Lerntechnologie.
1990 wurde er Direktor des PHILIPS CD-i Studios in Zürich, wo er sich auf die Entwicklung interaktiver Fremdsprachenlehrgänge auf CD-interactive spezialisierte. 1998 bis 2000 unterrichtete er Mediendidaktik und Wahrnehmungspsychologie an einem Lehrgang für Multimedia-Koordinatoren in Zürich. Seit 2002 ist er Dozent an der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich (Workshop "Computergestütztes Wahrnehmungstraining").
 

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