Besprechungen und Kommentare CD-ROM SPEEDRAT / RENNRATTE




Rezension 2007 auf www.hoppsala.de

Hilfe für langsame Leser

Langsame Leser verstehen lange Sätze und Abschnitte oft schlecht. Wer weniger als 150 Wörter pro Minute lesen kann, wird sich niemals für das Lesen begeistern können. Ein vergnügliches PC-Spiel trainiert ungeübte Leser und verbessert das Textverständnis.
Wer unter der Vorlesegeschwindigkeit von 150 Wörtern pro Minute liest, will lieber zuhören als lesen.
Leider erreicht nur die Hälfte der Schüler bis zum 5. Schuljahr diese wichtige Stufe und bleibt nicht selten auch als Erwachsene darunter. Die CD-Rom Rennratte trainiert das Erkennen einzelner Buchstaben.
Auch über 1800 der häufigsten deutschen Wörter sind vertreten. Diese sind nach Wortlänge und Ähnlichkeit in 270 Spiele aufgeteilt.

Lesen endet nicht mit dem Erkennen der einzelnen Wörter. Zum Lesen gehört auch das Verstehen des Textes. Darum enthält Rennratte auch einen Test der Lesegeschwindigkeit mit Verständniskontrolle. Dieser Test sollte zu Beginn und am Ende einer Trainingsperiode von 3 – 4 Wochen durchgeführt werden. Bei jedem Satz muss so schnell wie möglich entschieden werden, ob der Inhalt einen Sinn ergibt oder nicht. Die Resultate werden mit Werten verglichen, die nach neuesten Untersuchungen des Autors entstanden.

Unsere Meinung:

Die CD-Rom muss nicht installiert werden. Der Aufbau ist klar verständlich, die CD leicht zu handhaben. Man kann sofort starten. Das Programm staffelt sich von leicht bis schwer. Dabei erfordert es viel Konzentration, so schnell wie möglich ein Wort unter vier ähnlichen Wörtern herauszufinden.
Das Training mit der Rennratte ist für Kinder ab Mitte des 2. Schuljahres geeignet. Da es den Leser fordert, macht es viel Spaß und auch Erwachsene können ihre Lesegeschwindigkeit verbessern. Spielerisch wird der Blick für die Wörter geschärft und mit einer besseren Lesegeschwindigkeit entdecken Kinder auch die spannende Welt der Bücher.

A. Fangrath




Ich finde die CD wirklich gut und die Legasthenietherapiekinder machen sie sehr gerne!
P.M., Fachstelle für Schul- und Familienfragen CH-5400 Baden
November 2006



Betrifft WINDOWS CD-ROM RENNRATTE/SPEEDRAT
Ich qualifiziere hier die Fachberater Deutsch und Berater Förderung.
Ihre CD-ROM habe ich bereits den Fachberatern Deutsch und den Beratern Förderung vorgestellt.
Alle, so wie ich natürlich auch, waren begeistert.
Ich halte dieses für ein sehr gutes Material, das im täglichen Unterricht problemlos einzusetzen ist.
Ich werde diese CD auf jeden Fall weiter empfehlen.
Ende Januar 2006 führe ich an der deutschen Auslandsschule in K. Fortbildung zum Schwerpunkt "Entwicklung von Lesekompetenz" durch.
Auch diesen Lehrern werde ich die CD empfehlen.

U.E. Fachrektorin Referentin für Grundschulpädagogik
Institut für Lehrerfortbildung,Lehrplanentwicklung und Medien
Dezember 2005




Ich arbeite seit Schuljahresbeginn mit der Rennratte ( 23 5. Klässler), jeweils eine Lektion pro Woche stehen 2 PC’s zur Verfügung an denen geübt wird.
Die Schüler haben den Lesetest gemacht und führen nun ein Protokoll über ihre Arbeit, nach 60 Spielen wird der Lesetest wiederholt, und siehe da: erste Erfolge sind feststellbar.
Nicht nur die Lesegeschwindigkeit nimmt zu, auch die Fehlerzahl sinkt!
Je nach Wochenprogramm steht der PC auch sonst noch zur Verfügung.
Einzelne Schüler mit sehr langsamer Lesegeschwindigkeit (unter 60) haben die CD auch privat gekauft und üben auch daheim.
Die CD ist sehr schülerfreundlich und braucht nur eine Einführung, danach sind sie selbstständig.
Die CD-wird auch von unseren Heilpädagogen eingesetzt.
G.F., Lehrerin, Dezember 2005


Der Lesetest ist sehr interessant, da er als Ergebnis des stillen Lesens direkt (nach jedem Satz) das Verständnis des Zusammenhangs prüft.
Dies bedeutet: Auf Satzebene ist der Akt des Lesens erst dann vollendet, wenn der Satz verstanden wurde und nicht schon, wenn die einzelnen Wörter richtig erkannt wurden, wie beim lauten Vorlesen.

Jérôme Grondin, orthophoniste



Alle Ihre CD-ROM - insbesondere Rennratte – werden in den Schulklassen, mit denen ich als Heilpädagoge arbeite, sehr geschätzt. Es sind dies vor allem Schüler des 3. Schuljahrs, deren Lesegeschwindigkeit ich mit dem Test aus Rennratte zum Jahresbeginn getestet habe, die ich gezielt und regelmässig mit diesem Programm arbeiten lasse.
Gleichzeitig habe ich die Aufgabe, einzelne Kinder mit extremen Lernstörungen in die Klassen zu integrieren und hier habe ich zum Teil riesige Fortschritte festgestellt:
Die Lernziele wurden nicht nur im Bereich Lesen erreicht sondern ebenso im Bereich Einstellungen (Aufmerksamkeit, Konzentration, akzeptieren der Frustration bei Fehlern, warten können) ... wirklich genial!

Eines der Kinder muss ich in die 4. Regelklasse integrieren und arbeite mit ihm im Einzelunterricht täglich eine Stunde.
Ich bin für sein Programm verantwortlich (Projekt "Integrierte Heilpädagogik") - auch für sein Programm in der Regelklasse.
Der Junge hat einen IQ von 60, ist sehr langsam und hat grosse Wahrnehmungsschwierigkeiten sowie Lücken in Mathematik.
Er las sehr langsam, hatte Mühe eine Arbeit zu beginnen, und wenn er endlich anfing erlahmte sein Arbeitswille sehr rasch. Er hat nicht allzu schlechte Kenntnisse bezüglich Wortschatz, Grammatik und Ausdruck, aber bisher war er durch seine Langsamkeit und seine Weigerung, sich anzustrengen, sehr behindert.

Zu Beginn des Schuljahres musste ich mit ihm zuerst das Buchstabentraining aus Rennratte machen, da es für ihn schwierig war, in 1/5 Sekunde einzelne Buchstaben zu erkennen.
Heute (zweite Hälfte November) haben wir alle 210 Spiele in Stufe W1 (1 Wort pro Darbietung) durchgespielt.

Innerhalb der täglichen Lektion arbeiten wir 15 bis 20 Minuten mit Rennratte, wobei wir täglich etwa 5 Spiele machen.
Die 5 Spiele dauern deshalb etwas lange, weil wir vor jedem Spiel Wortschatztraining machen:
Die Bedeutung von jedem Wort eines Spiels muss durch einen Beispielsatz erklärt werden.

Mit Rennratte hat er gelernt, den Lernstress zu vermindern, Fehler zu akzeptieren, Frustrationen zu meistern und sofort aufmerksam und bei der Sache zu sein – nicht erst wenn es ihm passt.
J.M., Heilpädagoge, November 2005



Lesetestresultate von Sabrina und Ghazal (beides langsame Leserinnen der 5. Klasse) -
vor und nach einem kompletten Trainingsdurchgang (W=1) mit SPEEDRAT

Sabrina:
vor dem Lesetraining:
100 WPM 3F Jan 24 2005 09:07
95 WPM 1F Jan 24 2005 09:11
nach dem Lesetraining
140 WPM 0F 2005 Apr 06 11:05
153 WPM 2F 2005 Apr 06 11:07

Ghazal:
vor dem Lesetraining:
92 WPM 3F Jan 24 2005 09:09
97 WPM 3F Jan 24 2005 09:12

nach dem Lesetraining

139 WPM 5F 2005 Apr 06 11:03
153 WPM 2F 2005 Apr 06 11:05

J.K., Lehrer einer 5. Regelklasse




Laura:
Sehr langsame Leserin 5. Klasse
Verbesserungen durch Training mit Speedrat:
67 WPM 4F 2005 Jan 27 10:56
90 WPM 0F 2005 Feb 09 20:44
221 WPM 3F 2005 Mar 21 17:54

Dr. H.-W. Hunziker




Die Speedrat-CD bewährt sich bis jetzt sehr gut;
ich habe sie bereits weiterempfohlen und möchte für meine Kolleginnen und Kollegen
gerne noch 4 CD's bestellen.

H.M., Lehrerin an einer Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten

Unser Sohn ist am 1.4.98 geboren. Zu Beginn (kurze Zeit) waren entweder meine Frau oder ich dabei als er geübt hatte. 

Doch schon bald hat ihn der Ehrgeiz gepackt, dass er alleine voller Eifer gearbeitet hat, um sich bei allen Übungen immer wieder zu verbessern. 

Schulisch galt er als langsamer Leser. Er besuchte zeitweise Stützunterricht, welcher in unseren Augen nicht viel brachte, da er die Übungen innert kürze einwandfrei las, insgesamt in der Lesegeschwindigkeit oder auch Lesefreude wenig Fortschritte machte. 

Dann begann er mit der Rennratte zu arbeiten, im Gegensatz zum Stützunterricht, voller Eifer und Freude. 

Sicher hat die Arbeit am PC auch mitgeholfen dabei, da ihn dies schon alleine freute. Die Arbeit mit der Rennratte verbesserte seine Lesegeschwindigkeit markant und seine Lehrer der 5. und 6. Klasse fanden nicht mehr, dass er in der Geschwindigkeit abgefallen sei im Vergleich zur Klasse. 

Zu Hause haben wir festgestellt dass er öfters liest. Man muss ihn zwar immer noch motivieren mit Lesen anzufangen, wenn er einmal dabei ist, kann er fast nicht mehr aufhören. Sicher ist er keine richtige Leseratte, doch wir finden, dass er seinen Weg gemacht hat und auch selber stolz über seine Fortschritte war und ist.  

M.S. Obergösgen, August 2010







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