Klappentext 1
Die komplizierte Sinnesmodalität des Sehens wird meisterhaft visualisiert
und dem Leser - im wahren Sinne des Wortes - begreiflich.
Prof. Dr. Amos S. Cohen, Psychologisches Institut, Universität Zürich
Anschaulich und leicht verständlich.
Roger Johansson, Cognitive Science, Lund University, Sweden
Ein schönes und sehr interessantes Buch.
Erlend Holz, Deutsches Statistisches Bundesamt, Zweigstelle Bonn
Kompetent dargestellt - it looks great.
Prof. Akiyoshi Kitaoka, Psychology Dept., Ritsumeikan U., Kyoto, Japan
Enthält viele Informationen für Detailinteressierte.
Prof. Dr. Hannelore Grimm, Abt. für Psychologie, Universität Bielefeld
Sehr nützliche Zusammenfassung der Forschungsergebnisse. Eine tolle Sache.
Prof. Dr. Boris M. Velichkovsky, Institut für Psychologie III T.U. Dresden
Klappentext 2
Leonardo da Vincis Erkenntnis, dass das menschliche Auge nur an einer ganz kleinen Stelle
wirklich scharf sehen kann, dient dem Autor als Ausgangspunkt für die Darstellung wissenschaftlicher
Forschungsergebnisse zur visuellen Wahrnehmung. Rein optisch gesehen taugt das menschliche Auge nicht
viel. Die besondere Qualität der visuellen Wahrnehmung des Menschen kommt erst beim Abgleich von
peripheren und fovealen Seheindrücken mit den gespeicherten Schemabildern des „Inneren Auges“ zustande.
Im zweiten Teil kann der Leser anhand von Versuchen die Funktion dieser Systeme an sich selbst beobachten.
Der dritte Teil widmet sich der Frage, welche Rolle die Erfahrung und die innere Vorstellungswelt bei der
Wahrnehmung spielen. Dabei werden Zusammenhänge zwischen Blickbewegungen und Wahrnehmungsleistungen
durch anschauliche Bildfolgen allgemein verständlich dargestellt.
Im vierten Teil "Sprechen, Verstehen, Zeichnen, Schreiben, Lesen" geht es um die sprachliche
Entwicklung im Kleinkindalter.
Was Eltern tun können, um das Kleinkind sprachlich zu fördern. Die Besonderheiten des Spracherwerbs
im Kleinkindalter werden anhand von Beispielen dargelegt.
Der fünfte Teil befasst sich mit den Problemen des Lesenlernens. Was Kinder beim Schuleintritt können,
wie sich Lesegeschwindigkeit und Textverständnis entwickeln. Der Autor zeigt auf eindrückliche Weise,
wie die visuelle Wahrnehmung beim Lesen funktioniert und was für ein Wortschatz zur Lektüre
von Büchern benötigt wird. Er vergleicht die Normwerte seines Lesetests (Rennratte) mit den
entsprechenden Werten anderer Lesetest, und erklärt die Funktionsweise seiner
CD-ROM Wahrnehmungsprogramme.
„Sehr empfehlenswert, nicht nur für Eltern, Lehrpersonen, Heilpädagogen und Schulärzte,
sondern auch für Schulleiter, Bildungspolitiker und Werbedesigner.“
Das Auge des Schachmeisters
Das folgende Beispiel stammt von Adriaan de Groot, der bis 1979 Professor für Verhaltenswissenschaften an der Universität Amsterdam war. Er publizierte unter anderem Thought and Choice in Chess (1965) und war so freundlich, mir einige seiner Versuchsunterlagen zur Verfügung zu stellen, die ich bereits in meinem Buch Audiovisuelles Lernen und kreatives Denken (1973) publizierte. Hier werden sie nochmals in besser illustrierter Form wiedergegeben, da sie immer noch aktuell sind.
Die Aufgabe von de Groot sollte feststellen, wie stark sich Schachspieler mit unterschiedlicher Spielkompetenz in der Schnelligkeit und Genauigkeit der Wahrnehmung unterscheiden.
Sie bestand darin, sich eine Schachsituation während 5 Sekunden zu merken und anschliessend die Position möglichst vieler Figuren aus dem Gedächtnis auf einem vorgedruckten Schachbrett-Muster wiederzugeben.
Ein mittelmässiger Schachspieler konnte bei dieser Aufgabe 5 bis 10 Figuren richtig wiedergeben.
Der holländische Schachmeister dagegen konnte nach derselben Betrachtungszeit die Position von 19 der 21 Figuren richtig angeben.
Wie ist so etwas überhaupt möglich? Hatte er ein „fotografisches“ Gedächtnis?
Die Antwort auf diese Frage ergibt die in Bild 100 auf der nächsten Seite wiedergegebene Blickfolge.
Bei der Aufgabe mussten die Versuchspersonen die in Bild 100 gezeigte Schachsituation nach einer Betrachtungszeit von nur 5 Sekunden wiedergeben.
Das Bild zeigt die 17 Blickpunkte und den Ablauf der Blickbewegungen des Schachmeisters. Die Blickbewegung startet bei 1 und ist durch die schwarze Linie markiert. Besonders angegeben sind ferner die Blickpunkte 9, 13 und 17.
Bemerkenswert sind die eingekreisten Figurengruppen, die “keines Blickes gewürdigt“ wurden. Sie waren offenbar aus der peripheren Unschärfe heraus erkennbar.
Gruppe A weil ihre Figuren sich in ihrer bekannten Ausgangsstellung befanden, Gruppe B weil sie nach Position und Form leicht erkennbar waren und Gruppe C weil sie zusammen eine klassische Situation (nach einer Rochade) darstellten.
Was sieht man beim Lesen ?
Taylor (1965) beschreibt, wie die sechzehnjährige Tochter eines Freundes mit der Nachricht nach Hause kam, sie müssten in der Schule jetzt mindestens 750 Wörter pro Minute lesen. Ihre Lehrerin habe gesagt, dies sei nicht besonders schwierig. Man müsse nur alle unwichtigen Wörter weglassen und mit jeder Augenfixation ganze Wortgruppen und Sätze erfassen. Die Lehrerin ließ die Schülerinnen als Übung Texte lesen und gab durch rhythmische Schläge die Geschwindigkeit vor. Auf jeder Zeile durften nicht mehr als 3 Fixationen gemacht werden. Taylor kommentierte:
„Die Lehrerin hätte ihre Schülerinnen nicht mit dieser sinnlosen Übung verwirrt, wenn sie verstanden hätte, wie Auge und Gehirn zusammenarbeiten und dass man Abläufe von Augenbewegungen nicht bewusst steuern kann.“ Taylors Recherche in 20 Büchern zum Thema Verbesserung der Lesefertigkeit ergab schon damals, dass 18 davon Aussagen enthielten, die in direktem Widerspruch zu bekannten Forschungsergebnissen standen.
Der Leseanfänger (Bild 151) kann nur zwei Zeichen 100 % scharf sehen. Dies wegen der größeren Schrift oder des geringeren Leseabstands. Je nach Lesefertigkeit und Schriftgröße geht ein normalsichtiges Kind beim Buchstabieren näher an den Text und fährt vielleicht sogar mit dem Finger dem Text entlang. Sobald es Silben und kurze Wörter lesen kann, vergrößert es seinen Leseabstand und kann in der nächsten Lesephase schon Texte in kleinerer Schrift lesen.
Mit der Zeit gelingt es einem guten Leser, Wörter aus dem Unschärfebereich bis 45 % zu erkennen. Er kann mit einem Blick mehr sehen.
Bild 152 veranschaulicht die von Taylor belegte Aussage, dass man bei normalem Leseabstand von 33 cm etwa 4 Zeichen mit 100 % Schärfe sehen kann.
Alter Was Eltern tun können,
um ihr Kleinkind sprachlich zu fördern
0-12 Monate Auf Schreien reagieren und herausfinden, was es bedeutet
Verlässliche Reaktionen zeigen, Gesprochenes wiederholen
Mit dem Kleinen Gespräche führen
Freude an seinen Lauten zeigen und Augenkontakt suchen
Lieder und Reime, Rhythmus und Sprachmelodie vorführen
TV- und Radiogeräusche fernhalten
Bei Mahlzeiten, beim Baden und bei allem, was die Familie tut,
mit dem Kleinen sprechen
Fingerzählreime und Bewegungsspiele mit Sprache zeigen
Namen der sichtbaren Gegenstände nennen
1- 2 Jahre Wie bisher und dazu:
Langsam und in einfachen Sätzen sprechen; Freude zeigen, wenn das
Kind Wörter richtig verwendet
Spielerisches und echtes Telefonieren fördern
Einem Kind, das am Sprechen ist, volle Aufmerksamkeit schenken
Unvollständige Wörter ergänzen statt korrigieren
Das Kind ermutigen, direkt mit anderen Kindern und Erwachsenen zu sprechen (wenn nötig übersetzen)
Gespräche zum Tagesgeschehen fördern
Gute Fragen stellen und Aufforderungen geben
Mit dem Kind singen und gemeinsam Musik hören
Dem Kind Gelegenheit geben, selbst Gespräche zu beginnen und auf
seine Aussprüche (und nicht-verbalen Zeichen) eingehen
2-3
Jahre Wie bisher und dazu:
Aussprüche des Kindes wenn nötig vervollständigen
Mit der Sprache spielen, blödeln (Sprache macht Spaß!)
Das Kind ermutigen, über Erlebnisse, Probleme und Zukunftspläne zu sprechen
Fragen geduldig beantworten; vielleicht zuerst nachfragen, was das Kind wirklich wissen möchte oder welche Antworten es bereits hat
Jede Gelegenheit nutzen, um den Wortschatz zu erweitern, indem man
die augenblickliche Situation sprachlich erweitert
Welchen Wortschatz braucht man zum Bücher lesen?
Viele Forscher schätzen die Größe des notwendigen Wortschatzes zu hoch ein.
Biemiller (2003) kommt zum Schluss, dass Schüler im 2. Schuljahr einen Wortschatz von 6000 und im 6. Schuljahr von 10‘000 Wörtern haben sollten.
Die bereits zitierte Untersuchung von Hart und Risley (1995) fand bei durchschnittlichen Vorschulkindern einen Wortschatz von etwa 700 Wörtern.
Dies entspricht etwa dem Vokabular von rund 800 Wörtern der TV-Sendung Sesamstrasse.
Der Wortschatz des Trainingsprogramms Rennratte, welches für das Worterkennungstraining gebraucht wird, ist je nach Sprache etwas unterschiedlich:
1800 Wörter Deutsch 1400 Wörter Französisch 2500 Wörter Englisch
Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Sprachen kommen daher, dass im Englischen am wenigsten und im Französischen am meisten Flexionsformen zu den einzelnen Wörtern bestehen.
Gemäss den Angaben in Bild 172, einer aus dem englischen Sprachraum stammender Tabelle, reicht der Grundwortschatz des Programms Rennratte zum Lesen von Comics und einfacheren Büchern.
Comics können mit einem geringeren Wortschatz gelesen werden, da die Bedeutung vieler unbekannter Wörter durch die Zeichnungen klar wird.
Bild 172: Grundwortschatz und Prozentsatz der zusätzlich verwendeten seltenen Wörter berechnet nach Daten von Cunningham und Stanovitch (2003).
Hinweise für Eltern, Lehrer und Therapeuten
Probleme beim Lesen / Leseschwäche / LRS
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Zielgruppen
Probleme beim Lesen / Leseschwäche / LRS
A. Schüler ab dem 2. Schuljahr die Mühe haben, einen zusammenhängenden Text fließend zu lesen und zu verstehen.
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B. Personen jeden Alters, die beim stillen Lesen eines Textes nicht über die
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Vorlesegeschwindigkeit von 150 Wörtern pro Minute (WPM) hinauskommen.
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C. Personen die beruflich mit Texten zu tun haben mit weniger als 250 WPM
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Lernziele
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1800 der häufigsten deutschen Wörter mit einem Blick (200 ms) und die kürzeren davon auch in Zweiergruppen lesen und verstehen. Zielgruppen B und C sollten mit einem Blick auch Dreier- oder Vierergruppen von Wörtern lesen können.
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Titelmenu
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Sprache wählen. Zweisprachige Personen und solche mit guten Fremdsprachenkenntnissen können ihre Lesegeschwindigkeit auch in
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Französisch oder Englisch messen.
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Es besteht die Möglichkeit, in beliebigen ASCII kompatiblen Sprachen eigene Übungen und Tests zu erstellen (Taste EXTRA sichtbar).
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Anfragen an: support@learning-systems.ch
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Hauptmenu links
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Mit der Taste NAME wird ein neuer Spieler gewählt (maximal 8 Zeichen)
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Der aktuelle Spieler in diesem Beispiel ist Fred
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CH = Sprache Deutsch (Schweiz)
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149 WPM ist sein letztes Resultat im Lesetest
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32s sein letztes Resultat aus 6 verschiedenen Spielen (Taste Zufallsauswahl; s. unten)
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1 Taste zur Wahl von Spiel Nummer 1
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39s sein heutiges Resultat bei Spiel Nummer 1
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55s sein vorheriges (letztes) Resultat
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Hauptmenu rechts
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Lupe: Vorherige Resultate zeigen/verstecken Lernprotokoll zeigen*
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ABC: Buchstabentraining für Anfänger oder Problemfälle* (Anweisungen nur in Englisch)
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Info: Informationen zur Lesegeschwindigkeit
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Tür: Programm beenden
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W:1 : Anzahl Wörter, die gleichzeitig erkannt werden müssen. W:2 = Zweiergruppe.
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30: Auf diese Taste klicken, um zu den jeweils nächsten 30 Spielen bis Nummer 270 zu gelangen aud*: Die Rückmeldung (richtig/falsch) wird mit Ton angezeigt. Anklicken: nur visuell (= vis), keine Anzeige (= 0). Font*: Schrift ändern *Funktionen mit Rechtsklick, für den Lehrer gedacht
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Lesegeschwindigkeit und Fehlerzahl messen
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Programmstart: Wenn der Computer nicht auf Autoplay eingestellt ist, wählen Sie
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beim ersten Start: Arbeitsplatz -> CD-Laufwerk Rechtsklick -> öffnen
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Rechtsklick ->Verknüpfung erstellen. Die Verknüpfung auf dem Desktop dient dann jeweils als Starttaste für das Programm.
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Lautstärke: Wenn Sie unter Einstellungen die Taskleiste auf „immer im Vordergrund“ stellen, können Sie durch Anklicken des Symbols die Lautstärke ändern. Töne: richtig, falsch, Melodie bei der Bewertung und am Spielende.
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Programm-Ende: Entfernen Sie die CD immer mit der Funktion „auswerfen“
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Menu Spielstart
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Wenn man beim Hauptmenu ein Spiel wählt, gelangt man zum Menu mit der Taste Start. Oberhalb der Taste Start sieht man die Wortgruppe, aus welcher der Computer vier Wörter für das Training auswählen wird.
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Beim ersten Spielen jedes Spiels sollte man die Wörter dem Lehrer oder einem anderen Schüler vorlesen. Ist meine Aussprache richtig? Kenne ich die Bedeutung von jedem Wort?
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Wenn alles klar ist: auf Start klicken.
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Nun folgt der Startvorgang:
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Die Verkehrsampel zeigt gelb und dann grün. Nun erscheint über der Ampel ein gelbes Feld und wenn dieses verschwindet, erscheint für 0.2 Sekunden eines der
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4 ausgewählten Wörter. Dann sieht man alle 4 Wörter unter der Ampel und muss so rasch wie möglich auf das richtige Wort
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klicken.
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Darauf erhält man je nach Einstellung eine visuelle oder auditive Rückmeldung und die grüne Säule steigt um einen Punkt für die richtige Antwort, fällt aber um einen Punkt bei einer falschen Antwort. Unterhalb der Säule wird die Punktzahl (hier: 3 Punkte) angezeigt. Bei einer falschen Antwort wird das Wort nach kurzer Pause nochmals gezeigt. Bevor man sich für eine Antwort entscheidet, kann man auch die Wiederholtaste mit dem roten Punkt anklicken. Dann wird dasselbe Wort nochmals gezeigt. Ist die grüne Säule ganz oben (6 Punkte) gelangt man zur „Preisverteilung“. Aufgezeichnet wird die Zeit in Sekunden. Um den Pokal zu holen, muss man die Trainingsrunde in weniger als 35 Sekunden zurücklegen (Kranz: weniger als 50 s, Medaille weniger als 65 s). Zum Steigern der Schwierigkeit wählt man Darbietung in Gruppen: W:2, W:3, W:4
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Beim nebenstehend Bild sieht man den höchsten Schwierigkeitsgrad: Eine dieser Zeilen wurde während 0.2 Sekunden gezeigt. Man muss also diese 4 Wörter in der richtigen Reihenfolge mit einem einzigen Blick lesen.
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Dies können nur Superleser mit besonderen (individuell verschiedenen) Wahrnehmungs-Strategien.
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Das Programm enthält einen Test für Lesegeschwindigkeit und Satzverständnis, der zu Beginn und am Ende einer Trainingsperiode von etwa 3-4 Wochen durchgeführt werden kann. Bei jedem Satz muss so schnell wie möglich entschieden werden, ob der Inhalt einen Sinn ergibt oder nicht. Die Zahl der Fehler gibt einen Aufschluss über das Satzleseverständnis. Lesegeschwindigkeit und Fehlerzahl werden mit Durchschnittswerten aus der Untersuchung von 2005 verglichen.
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Idealer Leseabstand: ca. 3 mal die auf dem Bildschirm gemessene Breite der oben gezeigten Abbildung. Vorversuche haben gezeigt, dass die Leser ihren Leseabstand bei Leseschwierigkeiten verringern.
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Ideales Training mit Rennratte
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Leseanfänger: Hier macht der Lesetest noch keinen Sinn, da er das Verständnis auf Satzebene misst. Im ersten Schuljahr kann man das ABC trainieren und zwar zuerst mit W:1, dann W:2. Ab Mitte des 1. Schuljahres können die Spiele 1 bis 30 mit W:1 trainiert werden.
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Ab Mitte des 2. Schuljahres: Den Lesetest durchführen und wie folgt wiederholen: Ist die Fehlerzahl (für die Altersgruppe) zu hoch: etwas langsamer und dafür genauer lesen; ist die Fehlerzahl niedrig: schneller lesen, ohne mehr Fehler zu machen. (Die angegebenen Vergleichswerte sind Mittelwerte des zweiten Versuchs).
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Leser mit einer Lesegeschwindigkeit unter 120 WPM sollten alle 270 Spiele mit der Einstellung W:1 machen, dann den Lesetest wiederholen und nochmals bei Spiel 1 mit Einstellung W:2 beginnen.
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Leser mit einer Lesegeschwindigkeit über 150 WPM sollten alle 270 Spiele mit der Einstellung W:2 machen und dann den Lesetest wiederholen.
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Leser mit einer Lesegeschwindigkeit über 250 WPM sollten alle 270 Spiele mit der Einstellung W:3 machen und dann den Lesetest wiederholen.
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Bevor man zur jeweils nächsten Gruppe von 30 Spielen übergeht, sollte man diejenigen Spiele nochmals üben, bei denen man über 30 Sekunden gebraucht hat. Zusätzlich kann man auch mehrmals die Pfeiltaste Zufallsauswahl aus 6 der 30 Spiele anklicken. Jüngere Schüler sollten ihre Resultate dem Lehrer zeigen, bevor sie zur nächsten Gruppe von Spielen übergehen.
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Dauer und Häufigkeit des Trainings
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Es wird empfohlen, die Spiele regelmäßig und kurz zu trainieren, also z.B. täglich 2 mal 15 Minuten. Die Spiele sollten abgebrochen werden, bevor der Lernende ermüdet. Wenn jemand noch gerne weiter spielen möchte, kann man ein Ziel setzen, (z.B. Wenn du bei jetzt den Pokal machst, darfst du noch ein Extra-Spiel spielen).
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Allgemeine Empfehlungen
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Die besten Ergebnisse erzielt man individuell, zunächst unter Aufsicht, eventuell in Zweiergruppen und immer mit anschließender Kontrolle der Resultate (Rechtsklick auf Lupe oder öffnen der Datei c:\HMM\SPEEDRAT\lesername.txt ). Darstellung der Daten: D 4 W:2 31s (Sprache / Spielnummer / Wortpräsentation / Resultat)
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gefolgt von Datum und Uhrzeit.
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Namenskonventionen
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Arbeiten eine größere Anzahl von Schülern auf demselben Computer sind Namenskonventionen sinnvoll, etwa Initialen und Geburtsdatum ( z.B. MH030694). Dies verhindert Verwechslungen bei der Namenseingabe und späteren Auswertungen.
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Über den Autor: Hans-Werner Hunziker
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1963 Dissertation über Intelligenzfaktoren beim Problemlösen.
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1970 Untersuchung über Blickbewegungen beim Problemlösen
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1973 Audiovisuelles Lernen und Kreatives Denken
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1975 Handbuch der Lerntechnologie
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1985 Audiovision und Informatik
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1992 Modular Prototyping in the Design of Interactive Learning Programs
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1996 HUNZIKER MULTIMEDIA
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1998-2000 Dozent für Mediendidaktik und Wahrnehmungspsychologie am Lehrgang für Multimedia-Koordinatoren
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2002 bis 2004 Lehrbeauftragter Hochschule für Heilpädagogik in Zürich
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(Workshop „Computergestütztes Wahrnehmungstraining““).
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2005 Untersuchung über die Lesegeschwindigkeit von Schülern. 2006 IM AUGE DES LESERS: foveale und periphere Wahrnehmung - vom Buchstabieren zur Lesefreude
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Hinweise zu diesem und anderen CD-ROM Trainingsprogrammen finden Sie auf
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www.learning-systems.ch
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Adlerauge (ab 7 Jahren) visuelle Wahrnehmung mit Einzelheiten-Erkennung
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Klein Adlerauge (ab 4 Jahren) Objekt - und Gesichtserkennung
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Supereule (ab 7 Jahren) auditive Wahrnehmung von Tönen, Silben und Abfolgen
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Kalkmonster (ab 7 Jahren) Wahrnehmung von Zahlen und Mengen
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Deutsch mit Spasskid (ab dem 4. Unterrichtsjahr) Hören - Verstehen - Sprechen Schreiben - Lesen
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